International Symposium
Heritage Education – Capacity Building in Heritage Management
14. - 18. Juni 2006
in Cottbus, Deutschland
In Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Welterbe-Zentrum der UNESCO in Paris organisiert die Brandenburgische Technische Universität Cottbus vom 14. bis 18. Juni 2006 ein Internationales Symposium zum Thema „Heritage Education – Capacity Building in Heritage Management“. Das Symposium beschäftigt sich sowohl mit den Möglichkeiten zukunftsorientierter Welterbe-Erziehung in Schulen als auch mit den praktischen Belangen von Welterbe-Management und der Problematik von Wissenschaftlern, die sich theoretisch mit dem Welterbe-Management auseinander setzen.
Im Jahre 1972 hat die UNESCO das Internationale Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (UNESCO-Welterbekonvention) verabschiedet. Die Internationale Staatengemeinschaft verpflichtet sich damit, das einzigartige und kostbare Kultur- und Naturerbe zu schützen. Seither wurden 812 Natur- und Kulturerbestätten aus 137 Staaten in die Welterbe-Liste aufgenommen. Jede Stätte ist von universellem Wert, und es ist Aufgabe derzeitiger und zukünftiger Generationen, diese Güter zu erhalten, zu erschließen und weltweit zugänglich zu machen.
Die unesco-projekt-schulen befassen sich schon seit langem mit dem Thema der Welterbe-Erziehung an Schulen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes des gemeinsamen Erbes der Menschheit zu vermitteln. Welterbe-Erziehung fördert „das Bewusstsein für Identität, den gegenseitigen Respekt, den Dialog, die Gemeinsamkeit in der Vielfalt, das Gefühl der Solidarität und den positiven Austausch zwischen den Kulturen“ (Koichiro Matsuura, Generaldirektor der UNESCO). Deshalb ist die Intensivierung der Welterbe-Erziehung an Schulen und in der Lehrerbildung zu fördern und zu unterstützen.
Wie diese Kultur- und Naturdenkmäler ideell und technisch erhalten und genutzt werden können, vermittelt der Aufbaustudiengang World Heritage Studies der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Im Dezember 2003 wurde dem Lehrstuhl Interkulturalität von der UNESCO der Titel des UNESCO Chair in Heritage Studies zuerkannt. Mit dieser Anerkennung wurden die besonderen Leistungen des Lehrstuhls in Lehr e und Forschung im Feld der Interkulturalität und in Bezug auf den internationalen interdisziplinären Studiengang World Heritage Studies gewürdigt. Dieser Studiengang bezieht sich auf die UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Menschheit und bildet für dieses Anliegen Studierende aus der ganzen Welt aus.
Das Konzept und das Programm (englische Version)
Concept Outline
Concept Timetable
Weitere Informationen zum Symposium:
http://www.tu-cottbus.de/whs/symposium2006/
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