| Agricolagymnasiums Hohenmölsen |
Am Freitag d. 25.04.2008 werden in der 1., 3., 4.und 5.Stunde Mitarbeiter des "Eine-Welt-Ladens“ das Projektthema jeweils in den Klassenstufen 5 und 6 mit Leben erfüllen.
Die 11.Klassen erwarten als Gast Herrn Oberstleutnant Jensch vom Verteidigungsministerium in Berlin.
Er war 2007 der letzte Kommandeur vor der Schließung des Bundeswehr-Standortes Hohenmölsen und verbrachte ein reichliches halbes Jahr im Sudan, aus welchem er im November vergangenen Jahres zurückkam. Er wird über die Erfahrungen, die er dort gesammelt hat, berichten.
Von der 2. bis 5.Stunde werden Schüler und Kollegen, welche in das "Projekt Lebenswelten" eingebunden sind, Schülern der Jahrgangstufen 9 und 10 in jeweils einer Stunde von den Aktivitäten berichten und versuchen, neue Interessenten zu finden.
Hierbei handelt es sich um soziale Arbeiten in Einrichtungen der Kinder-, Senioren- oder Behindertenbetreuung bzw. in Krankenhäusern, welche von Schülern unserer Schule seit drei Jahren außerhalb der Schulzeit unentgeltlich geleistet werden.
Dieses Projekt wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und umfasst derzeit 40 Aktive, welche von "Ehemaligen" sehr kompetent angeleitet werden. Zudem halfen diese Einsätze bereits einigen Teilnehmern, sich für oder gegen einen Wunschberuf zu entscheiden.
Immer wieder erbitten sich die mitarbeitenden Einrichtungen eine Verlängerung der Tätigkeit der Schüler.
In der 3.,4.und 5.Stunde werden Schüler der 7. und 8. Klassen an einem Vortrag und anschließender Diskussion mit Herrn Uli Hoffmann teilnehmen, einem Sozialarbeiter im weitesten Sinne, der in Ländern verschiedener Kontinente Hilfe in sozialen Bereichen leistete, mit der jeweiligen Bevölkerung in engen Kontakt trat und so Probleme kennen lernte, von denen er berichten wird.
Da es sich bei unserem Schulgebäude um eine behindertengerechte Einrichtung handelt, unterrichten wir in Klasse 5 auch ein körperlich schwerstbehindertes Mädchen. Diese Schülerin erklärte sich bereit, in der zweiten Stunde in ihrer eigenen Klase einen Vortrag über ihre Situation zu halten. Sie wird von ihren Mitschülern unterstützt und akzeptiert. Daher ist der Rahmen für dieses Projekt sicher gut gewählt, weil zusätzliche Hintergrundinformationen vermittelt werden. |