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Aktivitätenliste zum 7. Internationalen Projekttag der unesco-projekt-schulen - List Of Events And Projects:

Baden-Württemberg
Bayern
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Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen


Sachsen
Schule Link/Details
überregional:

21. -25. April 2008
Euro- Camp mit Schülern aus Polen, Tschechien, Bulgarien und NRW u.a zu Themen wie:

  1. Traditionen und Kulturen miteinander erleben
  2. Gemeinsam für Nachhaltigkeit
  3. Meine Heimat - Deine Heimat

Marie- Curie- Gymnasium Dresden

“Courage- Tag“: Schülerworkshops zu Themen Mobbing,
Obdachlosigkeit, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Sächsisches Landesgymnasium Sankt
Afra Meißen

Multikultureller Tag, im Mittelpunkt stehen Gäste
aus versch. Austauschprojekten

Dr. Chr. Hufeland- Schule Plauen

Nebeneinander - Miteinander: Kinder (Aussiedler, Ausländer)
stellen ihre Heimat vor; Weltfrühstück Wettbewerb “Flagge zeigen“

Carl- von- Linné- GS Leipzig

Auditiver Stadtrundgang durch Eutritzsch unter dem Arbeitsthema “Heimat ist dort wo wir leben“

Mittelschule am Burgteich Zittau

Integrative Projekte der Klassen 8a und 8c mit der Behinderteneinrichtung „Katharinenhof“ Großhennersdorf im Tierpark Zittau

Integrative Projekte der Klassen 6-10 mit dem Förderkindergarten „Benjamin Blümchen“

Zeitungsartikel

94. Mittelschule Leipzig

Alle SchülerInnen der 94.MS beschäftigen sich intensiv mit dem Thema des Projekttages. Im Laufe des Schuljahres werden die SchülerInnen Geschichten schreiben. Die besten Arbeiten einer jeden unesco-projekt-schule werden anlässlich des Projekttages ins Internet gestellt und somit eine Verknüpfung der unesco-projekt-schulen weltweit hergestellt.

Zwei arbeitsreiche Tage und ein Präsentationstag sind dann im April geplant. Die Klassen werden sich über folgende Schwerpunkte mit dem Thema auseinandersetzen:
Klassenstufe 5: Heimat ist da wo ich mich wohl fühle
Klassenstufe 6: Bachpatenschaft
Klassenstufe 7: Besuch des Eine Welt Ladens
Klassenstufe 8: Sorben als nationale Minderheit in Deutschland
Klassenstufe 9: Integration psychisch erkrankter Menschen in unsere Gesellschaft
Klassenstufe 10: Umgang mit anderen

Der Präsentationstag findet im Jugendclub „Arena“ und im Schulhaus statt.
Die besten Geschichtenschreiber werden zu Wort kommen, ein kleines Theaterstück bringt die kulturelle Umrahmung und die aktivsten Schüler aus dem UNESCO- Team der Schule werden ausgezeichnet.

Projekttagstagebuch der Klasse 5c

Erster Tag: 28. April 2008
Unsere Klasse hat heute, am ersten der insgesamt drei Projekttage, das Thema "Miteinander Heimat finden" ganz wörtlich genommen. In Form einer Stadtrallye  mit Rätselspaß erkundeten wir miteinander unsere Heimatstadt intensiv und mit viel Entdeckerfreude. In Partnerarbeit beantworteten wir vorgegebene Fragen in Form eines Lösungswortes; das war die erste Hürde. Denn war die gesuchte Sehenswürdigkeit endlich gefunden, dann kam es auch noch auf die Schreibung an, buchstäblich. Mit Herrn Goethe oder dem Thomanerchor hatten wir es gar nicht leicht, da mussten wir doch unsere Lehrerinnen um Hilfe bitten. Wir haben tolle Sachen entdeckt und erfahren oder wusstet ihr, dass das gelb-orangefarbene Prunkhaus aus der Barockzeit ganz in der Nähe des "Bildermuseums" das Romanushaus ist? Oder wart ihr schon einmal im Speck's Hof, einem ehemaligen Messehaus, das bildschöne Lichthöfe hat?  Apropos bildschön, der Wettergott hat es heute auch sehr gut mit uns gemeint, bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen sah unser „Klein Paris“ noch schöner aus als sonst und wir konnten uns in den Pausen  auf der Wiese ausruhen oder auch ein bisschen an den  Springbrunnen auf dem Weg planschen. Nach der Stadtrallye sind wir sicher, dass wir viel mehr über unsere Heimatstadt Leipzig wissen und dazu noch Glück haben, denn jeder von uns hat in der Mädlerpassage über Faust' s Fuß gestreichelt.

Zweiter Tag: 29. April 2008
Heute war fleißiges Arbeiten angesagt; als Ziel hatten wir uns gesetzt, Plakate oder Collagen von unserer Heimatstadt anzufertigen. Im Vorfeld hatten wir recherchiert, Bild- und Informationsmaterial gesammelt, am gestrigen Tag auch viel fotografiert und nun galt es, daraus etwas Vorzeigbares herzustellen. Wir arbeiteten in vier Vierergruppen, da gab es so manche Diskussion, denn jeder hatte eine andere Vorstellung davon, wie das Endprodukt aussehen sollte und dennoch sollte es eine Gemeinschaftsarbeit werden, im fairen Miteinander entstanden.
Es ging zu wie in einer Kreativwerkstatt: Da wurde entworfen, ausgeschnitten, aufgeklebt, wurden Texte erstellt, alles wieder verworfen, von neuem angefangen ... Und es gab so viele interessante Dinge über Leipzig zu erfahren. Dass unsere Heimatstadt schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, wussten die meisten schon, aber dass es genau 843 sind, war den meisten neu. Wir erfuhren auch scheinbar Nebensächliches, z. B., dass 1793 in Leipzig die Hausnummern eingeführt wurden und 45 Jahre später die Gasbeleuchtung. Einige Gruppen waren derart bei der Sache, dass sie sogar vergaßen, mal eine Pause  einzulegen. 
Am Ende war jede Gruppe stolz auf ihr Ergebnis, doch nun galt es noch, die Präsentation für den nächsten Tag vorzubereiten und zu üben. Das Klassenzimmer erwies sich dafür als zu klein, kurzerhand wurde auch der Flur zum Übungsraum ernannt. Mit kleinen Patzern und  Geschnatter wie im Entenstall verlief unsere Probe, also müsste morgen alles klappen.

Dritter Tag: 30. April 2008
Heute mussten alle Klassen zeigen, woran sie an den vorangegangenen Tagen gearbeitet hatten, allerdings zeitlich versetzt, denn der Jugendclub "Arena", in dem die Präsentationen stattfanden, bietet maximal 100 Personen Platz. Unsere Klasse stand im Wettbewerb mit den anderen fünften und den zwei sechsten Klassen.
War das eine Aufregung! Die Tanzgruppe der Schule eröffnete die Veranstaltung, dann folgte das Vorlesen der Siegergeschichten aus allen Klassen zur Thematik "Fremd sein/ Sich fremd fühlen". Welch Riesenfreude, dass unsere Frances zu denen gehört, deren Geschichte nach Bonn geschickt wird. Sie war beim Vorlesen derart aufgeregt, dass das Blatt in ihrer Hand zitterte wie Espenlaub, aber die Aufregung hat sich gelohnt.

Was die anderen Klassen bei der anschließenden Präsentation zeigten, ist unter der Thematik "Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle" zusammenzufassen und war sehr beeindruckend. Die eine Klasse hatte den Bach Zschampert gereinigt und ein großes Boot aus Müll gebaut, das demnächst im Zschampert zu Wasser gelassen werden soll. Andere hatten Sehenswürdigkeiten Leipzigs gemalt, die nächste Grünau erforscht; aus dem Stadtteil kommen schließlich die meisten der SchülerInnen her und er ist auch der Standort unserer Schule. Der letzte Höhepunkt war die Auszeichnung der aktivsten UNESCO- SchülerInnen der Schule, da gab es so manch überraschtes Gesicht und von den MitschülerInnen einen Riesenapplaus. Die Tanzgruppe lief zum Schluss noch einmal zu Hochform auf; eine gelungene Präsentation, da waren sich alle einig. Und die Frage nach dem nächsten Projekttag kam auf: "Was, erst in zwei Jahren wieder!?"
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