| >> Projekttage / 7. Projekttag 2008 / Projekte / Niedersachsen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Aktivitätenliste zum 7. Internationalen Projekttag der unesco-projekt-schulen -
List Of Events And Projects:
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern |
Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen |
| Niedersachsen | |
| Schule | Link/Details |
| überregional: | gemeinsames Kunstprojekt mit Bremen |
Bismarckschule Hannover |
Informationsveranstaltung über die Exkursion zur tansanischen Partnerschule |
Hauptschule Stadtmitte Lüneburg |
ein Aspekt der Heimatgeschichte: Erarbeitung einer Ausstellung über NS- Opfer aus Lüneburg, Präsentation im Wasserturm seit Ende Januar 08; Thementage 28.- 30. 4. 2008: “Heimat und Integration“, während der Arbeit “open school“ für alle Interessierten, später möglichst Präsentation der Arbeit im “Heimat- Gebäude“ |
Gymnasium Bad Zwischenahn- Edewecht |
Afrika- Tamiga- Projekt |
Astrid- Lindgren-Schule Edewecht |
Erstellung von Collagen aus der Region: Beispiele für Inte- gration |
| GHS Herderschule Bad Pyrmont | In der Woche vom 21. bis 25.4. fanden viele verschiedene Aktionen in den Klassen 1-10 der Schule statt. Die Projekttage waren fächer- und stufenübergreifend sowie ergebnisorientiert angelegt, so dass in der Schule viele Exponate zu bewundern waren. |
| Hainberg-Gymnasium Göttingen | Am Donnerstag, den 26. Juni 2008 findet am Hainberg-Gymnasium in Göttingen ein Projekttag statt. Der Projekttag ist dem Thema „Nebeneinander - Miteinander - Heimat finden. Wie viel Integration brauchen wir?" gewidmet. Dieser Projekttag steht im unmittelbaren Kontext zum 7. Internationalen Projekttag der UNESCO-Projektschulen am 25. April 2008. [mehr] |
Gymnasium Lüchow |
Texte über die Heimat – Essais nach Michel de Montaigne im Fach Philosophie Der französische Philosoph Michel de Montaigne (1533 bis 1592) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des europäischen Humanismus. In seinen Essais (wörtlich: Versuche) stellt er die Frage nach dem Menschlichen schlechthin und nach dem Wesen des Menschen. Dabei verfällt er trotz der Religionskriege im Frankreich des 16. Jahrhunderts nicht in hoffnungslosen Pessimismus, sondern entwickelt beim Schreiben und mit Hilfe der Selbstbeobachtung Perspektiven für ein tolerantes und friedliches Miteinander, die auf der heiteren Gelassenheit und Ausgeglichenheit des Einzelnen beruht. Die Philosophie soll dabei helfen, diese innere Ruhe zu erreichen. Zugleich soll sich der Bürger auch politisch engagie-ren - für seine Stadt bzw. für seine Gemeinde -, so wie es Montaigne lange Zeit als Bürgermeister der Stadt Bordeaux getan hat. Eine sehr gute Einführung in das Denken Montaignes und in seine Zeit findet sich in der Ein-leitung der preiswerten Reclam-Ausgabe (Michel de Montaigne: Die Essais. Stuttgart 1996 ff.), die als Grundlage für meinen Philosophie-Kurs der Jahrgangsstufe 12 am Gymnasium Lüchow im Nordosten Niedersachsen diente. Typische Überschriften der Essais sind z.B. „Ü-ber die Erziehung der Kinder“, „Über die Freundschaft“, „Über die Einsamkeit“, „Über die Erfahrung“. Damit wird ausgedrückt, dass die Essais keinen Anspruch auf eine vollständige und erschöpfende Behandlung eines Themas erheben. Montaigne raisonniert vielmehr geistreich und zugleich scharfsinnig über ein bestimmtes Thema. Der Prozess des Denkens ist bei seinem Vorgehen meist gut nachvollziehbar. Vielfach argumentiert Montaigne auch dialektisch (These versus Antithese) und gelangt zu einer Synthese. Um die Schülerinnen und Schüler meines Philosophie-Kurses zu einer völlig freien und zugleich kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema „Heimat“ zu bewegen, habe ich ihnen eine längerfristige Hausarbeit im Sinne Montaignes vorgeschlagen. Damit sollte das rezeptiv-analytische Stadium der Textarbeit überwunden werden hin zur eigenen Textproduktion unter Berücksichtigung des persönlichen (biographischen) Hintergrunds. Die Ergebnisse in einem peripheren ländlichen Raumes entstanden (Landkreis Lüchow-Dannenberg), in dem die Schülerinnen und Schüler aufgewachsen sind – zum Teil auch in dörflichen Strukturen. Dennoch kann dieses Vorgehen meines Erachtens völlig problemlos auf andere Regionen/Schulformen/Schülergruppen/Jahrgänge |
|
|
