| >> Jahrestagungen / 43. Jahrestagung 2008 | |||||||||
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43. Jahrestagung der UNESCO-Projektschulen
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„Die Vergangenheit aufarbeiten – |
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| www.stadtpanoramen.de |
Die deutschen UNESCO-Projektschulen gehören zum Schulnetz der UNESCO mit derzeit ca. 8000 Schulen weltweit. Sie widmen sich im Sinne der Zielsetzungen der UNESCO der Menschenrechts-, Demokratie- und Friedenserziehung, dem interkulturellen sowie globalen Lernen und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zentrale Bedeutung für die Arbeit in den Schulen haben Begegnungen und Projekte von Jugendlichen und Lehrenden auf natio-naler und internationaler Ebene sowie Kooperationen mit gesellschaftlichen Akteuren. Die wichtigste Veranstaltung in diesem Zusammenhang ist die Jahrestagung, an der etwa 170 Personen - meist Lehrkräfte, aber auch Schüler(innen) - aus dem gesamten Bundesgebiet sowie internationale Gäste teilnehmen.
Für jede Jahrestagung wird ein inhaltlicher Schwerpunkt festgelegt. Die UNESCO-Projekt-schulen haben das Thema „Die Vergangenheit aufarbeiten – die Gegenwart gestalten – die Zukunft verantworten“ für ihre 43. Jahrestagung vom 21. bis 25. September 2008 in Leipzig gewählt. Bei dem Thema geht es einerseits um die Auseinandersetzung mit wichtigen Aspekten der deutschen Vergangenheit, um die Geschichte der DDR und um die friedliche Revolution 1989 im internationalen Kontext sowie auch um Folgen und sich daraus erge-bende Aufgaben. Andererseits fordert das Thema aber auch eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft, wobei vor allem im Sinne der Zielsetzun-gen der UNESCO internationale Verständigung, kulturelle Vielfalt, Dialog der Kulturen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Demokratieerziehung im Zentrum stehen. Zu den Grundsätzen der UNESCO-Projektschulen gehört es, sich im Zeitalter der Globalisierung mit den damit zusammenhängenden Problemen auseinander zu setzen, die eigene Verantwortung in diesem Zusammenhang zu erkennen und sich ihr im Sinne von Handlungsorientierung zu stellen. Das bedeutet vor allem, Konzepte im Hinblick auf die Vermittlung und den Erwerb der Kompetenzen zu entwickeln und zu reflektieren, die in der globalisierten Welt notwendig sind.
Die Jahrestagung ist eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte, vermittelt den teilneh-menden Schülerinnen und Schülern Informationen und Problembewusstsein und ist gleich-zeitig ein Forum des Austausches und gemeinsamer Planung in Bezug auf die Arbeit der UNESCO-Projektschulen in den nächsten Jahren. In diesen Austausch werden auch Koordi-nator(inn)en des UNESCO-Schulnetzes im Ausland einbezogen. Es sind Grundsatzreferate vorgesehen. Der Schwerpunkt der Jahrestagung liegt aber auf den Arbeitsgruppen. Ziel ist es, auf der Basis bereits gewonnener Erfahrungen konkrete Konzepte für die Arbeit in den Schulen zu diskutieren, zu optimieren bzw. zu erstellen, und zwar in Kooperation mit Exper-ten. Dies soll in folgenden Arbeitsgruppen geschehen:
Die Ergebnisse werden in einem Doppelheft der Zeitschrift forum veröffentlicht, das nicht nur allen Schulen des UNESCO-Schulnetzwerkes in Deutschland zur Verfügung gestellt wird, sondern auch Schulen außerhalb des Netzwerkes und Multiplikatoren in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Aufsätze, Unterrichtseinheiten und Projektbeschrei-bungen werden außerdem über die Website der UNESCO-Projektschulen (www.ups-schulen.de) allgemein zugänglich sein. Durch diese Maßnahmen und darüber hinaus durch Kooperationsbeziehungen der UNESCO-Projektschulen mit Bildungseinrichtungen außerhalb des Netzwerkes werden die Ergebnisse der Jahrestagung verbreitet und zu einem wirksamen innovativen Impuls im Bildungssystem.
Eine Evaluation der Veranstaltung wird im Rahmen der anschließenden Tagung der Regional-koordinator(inn)en der UNESCO-Projektschulen und ihrer Ansprechpartner(innen) in den Kultusministerien und mit Hilfe eines Fragebogens für die Tagungsteilnehmer(innen) durchgeführt.
